Bericht Jugendmitarbeiterschulung

In der Woche nach Ostern wurden über 80 Jugendliche in 5 Tagen im Haus Lutzenberg nahe Backnang für die Jugendarbeit fit gemacht. Viele der Teilnehmer kamen aus den Distrikten Zuffenhausen, Stammheim, Feuerbach, Weilimdorf und der Himmelsleiter. Es gab 3 verschiedene Kurse.

Am Basisseminar konnten junge Menschen ab 14 teilnehmen. Hier wurden wichtige Grundlagen für alle vermittelt, die neu in der evangelischen Jugendarbeit tätig sind. Neben Spielpädagogik, dem Halten von Andachten und rechtlichen Themen wurde noch Einiges weitere behandelt. Neben der Vermittlung von theoretischen Inhalten, durften die Teilnehmer sich auch immer wieder selbst ausprobieren.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon einen Basiskurs absolviert haben und länger Jugendarbeit machen wurde das Aufbauseminar angeboten. Unter anderem standen die Entwicklungspsychologie von Kindern und Jugendlichen, der Umgang mit schwierigen Situationen in der Jugendarbeit und erlebnispädagogische Übungen auf dem Programm. Der Aufbaukurs bereitete auch den Abschlussgottesdienst zum Thema „Vertrauen“ für alle Kurse vor. Er war wieder ein absolutes Highlight.

Zum ersten Mal fand dieses Jahr ein Vertiefungsseminar statt. Jugendliche, welche die beiden anderen Kurse schon besucht haben bekamen hier ganz besondere Inhalte nahe gebracht. So gab es Einheiten zu „Süchte und Sehnsüchte – woran hängt mein Herz“ oder zu „Gewalt in Teenagerbeziehungen“. Auch bereiteten die Teilnehmer ein Geländespiel für alle Kurse vor. Dies kam sehr gut an.

Neben den kursspezifischen Seminaren gab es auch gemeinsame Angebote wie eine „silent disco“ oder verschiedene Workshops. Wir können auf tolle und gesegnete Tage zurück blicken und freuen uns darauf, die Jugendlichen in der Jugendarbeit zu erleben.

(re)

"Osterstündchen" im Gustav-Werner-Kindergarten

Vor Ostern haben sich alle Kinder mit ihren Erzieherinnen im Kreis getroffen um gemeinsam die Ostergeschichte zu hören und zu erarbeiten. Dieses Jahr stand das „Osterstündchen“ im Mittelpunkt. Hierbei wird die Geschichte in verschiedenen Einheiten erzählt und aufgebaut. Die Kinder erleben den Weg Jesu ganz praktisch, mit Erzählungen und verschiedenen Materialien. Gemeinsam gestalteten wir so einen Ostergarten bzw. einen Osterweg.

Thema der „Osterstündchen“ ist die christliche Botschaft von Tod und Auferstehung Jesu. Diese Botschaft wird an Ostern gefeiert, also zu einer Jahreszeit, in der auch in der Natur „neues Leben“ erfahrbar ist. Deswegen stehen in den ersten Einheiten „Dinge der Natur“ im Mittelpunkt: Erde, Wasser, Samen und die Sonne. Jedes Kind säte Grassamen in die Erde. Ein fester Bestandteil war die Osterkerze bei den Erzählungen. Licht ist insofern ein Zeichen für Jesu, als er Menschen auf unterschiedliche Weise, Licht in ihr Leben bringt. Hier erfahren die Kinder im nächsten Schritt, kurz zusammengefasst die guten Taten Jesu: „Die Heilung des Gelähmten/Blinden“, die Geschichte vom „Zöllner Zachäus“, „Lasst die Kinder zu mir kommen“. Die Freude der Menschen über Jesus verdeutlichte sich bei der Erzählung „Einzug in Jerusalem“. Sehr bedeutungsvoll für uns war die gemeinsame Feier des Abendmahls mit Brot und Traubensaft.

Von der Verleumdung, Gefangennahme und Kreuzigung Jesu handelte es als letzte Einheit vor Ostern. Hierbei war es uns wichtig nach dem Tod Jesu, die Auferstehung, den Lichtblick und die Freude in den Mittelpunkt zu stellen. Das Schmücken des Kreuzes mit bunten Blumen, als ein Symbol des neuen Lebens, war für die Kinder sehr eindrücklich.

Jedes „Osterstündchen“ und Gestalten unseres Weges wurde immer wieder mit schöner Musik begleitet und jedes Mal mit dem Lied: „Herr wir bitten komm und segne uns“ beendet.

Die Osterzeit war für uns alle eine schöne und besinnliche Zeit.

Ihre Nadine Breimaier

Gemeindefreizeit 2018 "Die Freiheit nehm' ich mir"

13. Gemeindefreizeit auf der Nordalb vom 21.-23.09.18

Freiheit wollen wir doch alle. Was aber bedeutet Freiheit, was bedeutet Freiheit im Freiheitsentzug, welchen Frei-Raum brauche ich, und was hat Luther eigentlich mit der Freiheit eines Christenmenschen gemeint? Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich über 60 Erwachsene, Kinder und Jugendliche bei der diesjährigen Gemeindefreizeit in Workshops, Gesprächen und Spielen beschäftigt.

„Die Freiheit nehm‘ ich mir“ war die diesjährige Freizeit übertitelt. Nach dem ersten gemeinsamen Abendessen am Freitagabend näherte sich Gastrednerin Dekanin in Ruhe Wiebke Wähling in ihrem Einführungsvortrag dem Thema von verschiedenen Seiten. Die Kinder vergnügten sich währenddessen im Kinderprogramm bei Tischtennis, Tischkicker, Spielen oder Basteleien. Der Samstagvormittag war nach dem gemeinsamen Singen in großer Runde und einem Kennenlernspiel den unterschiedlichen Workshops gewidmet. Dabei hatten die Erwachsenen die Wahl zwischen drei interessanten Themen unterschiedlichen Charakters. Die einen entschieden sich für Film, Bericht und Diskussion zum Thema Freiheit im Freiheitsentzug (Gefängnis), andere beteiligten sich an theologischen Diskussionen zu Luthers Freiheitsverständnis und wieder andere wählten den eher selbsterfahrungsbezogenen Workshop zum Frei-Raum. In Gruppen verschiedener Altersklassen näherten sich die Kinder der Freiheit auf ihre Weise.

Am Samstagnachmittag zeigte sich die Sonne der Nordalb und zog die Teilnehmenden ins Freie. Dazu lockten Angebote zum Geocaching und zum Stockbrotbacken. Daneben gab es wieder Zeit zum Wandern, Walken oder Laufen, Zeit für gute Gespräche, Spiele oder auch um einfach in der Sonne zu sitzen und zu genießen. Später musizierte eine Gruppe, eine andere widmete sich der Gottesdienstvorbereitung.

Nach der gemeinsamen Abendrunde und der gute Nacht Geschichte zog es viele Große und Kleine zur traditionelle Fackelwanderung, bei der erstmalig auch elektronische Glühwürmchen gesucht und gefunden wurden. Wer wollte konnte die realen, räumlichen Begrenzungen verlassen, um im Abendangebot zeitweise in digitale virtuelle Welten abzutauchen. Mit einer 3D Brille konnte beispielsweise der Kölner Dom besucht oder aber der Außeneinsatz an der internationale Raumstation ISS begleitet werden. Ansonsten wurde ganz im Hier und Jetzt gemeinsam gespielt oder gemütlich beieinandergesessen.

Am Sonntag feierten alle in großer Runde einen Abschlussgottesdienst mit Abendmahl zum Thema des Wochenendes. Im Anschluss wurde der nächtlich zusammengestellte Film mit Foto-Impressionen der Freizeit bestaunt. Langjährigen Leserinnen und Lesern mag auffallen, dass das diesjährige Freizeitfoto an andere Stelle als sonst entstanden ist, denn der launische Frühherbst meldete sich noch einmal von seiner nassen Seite. Mit dem gemeinsamen Mittagessen fand auch diese Gemeindefreizeit ihr Ende, ein Dankschön allen, die sie gestaltet haben. Und vielleicht nahm die Eine oder der Andere einen Gedanken oder einen Hauch des Geistes der Freizeit mit ins Tal – bis zum nächsten Jahr. Es lohnt den Termin zu notieren, die nächste Gemeindefreizeit auf der Nordalb findet über das Wochenende 20 -22.09.2019 statt. Vielleicht sind Sie, seid ihr das nächste Mal ja auch dabei, Einladung folgt. (Katja Schulze)


35 Jahre Burgenlandzentrum und Eröffnung der Willkommensräume

Am Sonntag 15. Juli 2018 feierte das Burgenlandzentrum gemeinsam mit Feuerbacher Bürgerinnen und Bürgern sein 35-jähriges Bestehen und zugleich die Eröffnung der Willkommensräume als jüngster Einrichtung im Haus.

Die Evangelische Kirche Feuerbach, das bhz Stuttgart e.V., das Richard-Bürger-Heim, die Stuttgarter Musikschule, der Freundeskreis Flüchtlinge Feuerbach, die Stadtteilbibliothek und das Unicef-Büro luden bei schönstem Sommerwetter zu einem bunten Mittag ein.
Eingeläutet wurde der Tag mit einem Festgottesdienst, bevor der offizielle Teil mit ein paarGrußworten der federführenden Organisationen und von Gabriele Reichhardt, Leiterin der Sozialplanung der Stadt Stuttgart, begann.

Im folgenden Programm gab es einen bunten Strauß von Vorträgen wie musikalische Stücke, ein Kindertheater und arabische Gedichte, denen aufmerksam zugehört wurde.

Nicht nur der Andrang beim Mittagessen und dem Getränkestand war sehr groß - auch die Angebote wie Kartenbasteln oder die Spielstraße (Kinderschminken, Schokokuss-Schleuder...) der Konfirmanden wurden von den ca. 150 Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen. Es war ein schönes buntes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, Jung und Alt und Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

Das war das Kirchgartenfest der Gustav-Werner-Kirche

Das diesjährige Kirchgartenfest am 6. Mai hatte die Arche Noah zum Thema. Den Auftakt bildete am sonnigen Maimorgen mit Taufe und Gospelchor Go Vocal.  Das Lied „Es ist noch Platz in der Arche“ wurde zum Tageshit. Nicht nur im gut besuchten Gottesdienst, sondern auch am Nachmittag bei der schönen Aufführung der Kindergartenkinder zur Arche Noah. Die Kinder stellten mit Kostümen und Masken die Tiere dar, die ihren Platz in der Familie von Noah fanden: Löwe, Möwe, Katze und Frosch. Am Ende tanzten sie einen Regenbogentanz mit bunten Tüchern.  Heiter und ausgelassen, das war die Feststimmung am Nachmittag. Die Spielstationen waren gut besucht und wurden gut angenommen. Für Erwachsene und vor allem Kinder gab es  lustige Angebote. Ein schöner Festtag ging gegen 18 Uhr zu Ende. Er konnte stattfinden dank treuer verantwortlicher Männer und Frauen, vieler Helfer und Helferinnen, Kuchen- und Salatspenden. Vielen Dank allen, die zum Gelingen des diesjährigen Kirchgartenfestes beigetragen haben.