Bestattungen

Friedhof Feuerbach

Ein Trauerfall in der Familie ist ein einschneidendes Ereignis. Bestattungsunternehmen, Pfarrämter und die Beschäftigten auf den Friedhöfen bemühen sich, den betroffenen Familien bei den organisatorischen Fragen zur Seite zu stehen und sie zu entlasten.

Für die Trauerfeier klärt ihr Bestattungsunternehmer zunächst den gewünschten Termin mit der Friedhofsverwaltung und dem für Sie zuständigen Pfarramt.

Im dann stattfindenden Trauergespräch geht es zunächst um einige wichtige Lebensdaten für ein kurzes Lebensbild des/der Verstorbenen sowie um den Ablauf der Trauerfeier.

Hilfreich ist dabei ein biographisch relevanter Bibeltext aus dem Leben des/der Verstorbenen (wie beispielsweise der Konfirmationsspruch oder der Trautext). Findet sich im Nachlass kein derartiger Hinweis, dann sucht das Pfarramt gemeinsam mit Ihnen eine passende Bibelstelle mit Bezug zur Situation oder zum Leben des/der Verstorbenen für die Ansprache.

Weil die Stuttgarter Friedhöfe nicht kirchlich, sondern städtisch sind, erörtert das Bestattungsunternehmen mit Ihnen die Möglichkeit und den Kostenrahmen für die musikalische Gestattung der Trauerfeier, die im Regelfall auf den Stuttgarter Friedhöfen die Dauer von 30 Minuten nicht übersteigen soll.

Im Trauergespräch mit dem Pfarramt geht es um die Auswahl passender Lieder zur Bestattung oder andere Möglichkeiten zur musikalischen Gestaltung. Auf dem Friedhof Feuerbach liegt das aktuelle Evangelische Gesangbuch zur Benutzung aus, auf anderen Stuttgarter Friedhöfen ggfs. andere Liedersammlungen. Für diese Melodien sind passende Noten für die Orgel vorhanden.

Sofern Sie bestimmte andere Melodien für den musikalischen Rahmen wünschen, sollten Sie das direkt mit den beteiligten Musikern (z. B. Organist) klären, damit diese die passenden Noten dafür haben. In der Regel kann das Bestattungsinstitut für Sie den Kontakt herstellen.

Je nach Bestattungsform und Ort (z. b. Erdbestattung, Trauerfeier, Urnenbeisetzung direkt am Grab, städtischer oder privater Feierraum) sind die Rahmenbedingungen für die Gestaltung unterschiedlich. Das Pfarramt bespricht im Trauergespräch mit Ihnen alle Möglichkeiten, auch für eigene Beiträge, kurze Nachrufe oder symbolische Abschiedsgesten.

Auch nach nach dem Trauergespräch berät sie das Pfarramt bis zur Trauerfeier bei Ergänzungen oder Veränderungen im Ablauf und informiert Sie über Möglichkeiten und seelsorgerliche Angebote der Kirchengemeinde für den Trauerprozess.

Am Ende des Kirchenjahres werden in den Gottesdiensten am Totensonntag die Namen aller verstorbenen Gemeindeglieder des abgelaufenen Jahres laut verlesen. Die Angehörigen erhalten hierfür rechtzeitig eine Einladung mit der Post.