"Ich und meine Gefühle"

Unser großes Thema im evangelischen Kinderhaus Hattenbühl

Kind kommt auf eine Erzieherin zu und sagt: „Der hat mir meinen Turm kaputt gemacht!“, und stampft dabei auf.

Kurze Zeit später kommt dasselbe Kind strahlend auf diese Erzieherin zu und sagt: „Er hat mir meinen Turm wieder aufgebaut und wir haben damit zusammen gespielt.“

So oder so ähnlich äußern wir unsere Gefühle und teilen uns mit, wie es uns gerade geht.

Das Benennen und Zeigen der eigenen Gefühle, sowie mit anderen mitzufühlen, sie zu verstehen, zu trösten, mitzulachen, sind wichtige Bestandteile unserer sozialen Kompetenz.

Auch im Kinderhaus zeigt sich das Thema in verschiedenen Alltagssituationen.
 

Bewegungsangebot: Station "traurig sein"

Wenn sich das Kind zum Beispiel mit einem anderen streitet, muss es lernen, mit seiner Wut oder Trauer umzugehen und über sein weiteres Handeln genau nachzudenken. Wie fühle ich mich und was braucht mein Gegenüber, um die Situation zu klären.

Deshalb haben wir das Thema Gefühle aufgegriffen und den Kindern ganzheitlich erfahrbar gemacht. 

Beim Vorlesen und Sprechen "über unsere Gefühle"

Wie zum Beispiel mit Büchern, Gesprächen, Religionspädagogik, Spielen, Liedern und Kreativangeboten, so dass sich jede/r auf seine Weise ausdrücken konnte.

Uns ist es wichtig die Kinder ernst zu nehmen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu fördern.

Vor allem möchten wir auch im Alltag das Selbstbewusstsein der  Kinder stärken, um sie für das weitere Leben gut vorzubereiten.  

Fotos und Text:  Ezgi Ümmetoglu und Sonja Lünebach