Zur Zeit entsteht im Gustav-Werner-Kindergarten eine neue Konzeption für die Zeit nach dem geplanten Umbau.

Eine neue Konzeption

Zur Zeit wird eine neue Konzeption für den Gustav-Werner-Kindergarten für die Zeit nach dem Umbau erarbeitet. Dabei wirken das Team der Einrichtung, Vertreter der Kirchengemeinde und der Eltern zusammen.

 

Auszug aus dem Kapitel: pädagogische Ziele

  1. Individuelle Persönlichkeit
  2. Sozialkompetenz
  3. Sprache und Ausdruck
  4. Bewegung und Gesundheit
  5. Alltags-und Weltwissen

Beispiel 3. Sprache und Ausdruck

Kinder lernen...

… sich sprachlich mitzuteilen und auszudrücken

  • Wir begleiten die Alltagstätigkeiten der Kinder im Dialog, wir fragen nach, wiederholen das Gesagte und bestärken die Kinder sich mitzuteilen
  • Im Morgenkreis gibt es Erzählrunden, an denen sich alle Kinder beteiligen dürfen

… entwickeln Kreativität und Phantasie

  • Im Freispiel haben die Kinder Zeit, Material und Raum, um ihre eigenen Ideen umzusetzen (malen, basteln, bauen, bewegen, tanzen)
  • Im Rollenspiel schlüpfen Kinder in andere rollen, verkleiden sich und entwickeln mit anderen Kindern phantasievolle Rollenspiele, in denen sie auch ihre Erfahrungen verarbeiten

… entwickeln ein Gefühl für Melodie und Rhythmus in Verbindung mit Sprache 

  • Wir singen, klatschen und reimen gemeinsam im Alltag, vertonen Geschichten, machen  Finger- und Kreisspiele
  • Im Musikzimmer gestalten wir Angebote mit Instrumenten für Kleingruppen
  • Wir singen auch altes Liedgut, um die traditionellen Lieder weiterzugeben und um die Beteiligung der Eltern zu ermöglichen·        
  • … denken über den Tellerrand und philosophieren über Gott und die Welt
  • Wir geben Zeit und Gelegenheit zum Nachdenken, geben Impulse und stellen Fragen  (z. B. beim Essen)
  • In der Leseecke entstehen interessante Gespräche anhand von Büchern und Geschichten
  • Auf Spaziergängen und Ausflügen entdecken wir viel und sprechen darüber („Was wäre wenn…“)     

… lernen nonverbale Ausdrucksformen einzusetzen und zu verstehen 

  • Wir achten bewusst auf Mimik, Blicke und Gesten von Kindern und reagieren darauf (versprachlichen und beantworten)
  • Wir „dolmetschen“ und begleiten nonverbale Signale von Kindern für andere Kinder (z. B. weinen, stolz sein, Freude haben, Kontakt aufnehmen…)
  • Es gibt bei uns nonverbale Rituale (z. B. zur Versöhnung, zum Grenzen setzen, zur Begrüßung, zur Wortmeldung)

… machen erste Erfahrungen mit Schrift und Texten (Literacy)

  • An der Magnettafel werden Zahlen und Namen angebracht
  • Kinder finden Zahlen und Buchstaben am Geburtstagskalender, an den Garderobenschildern, auf der Uhr uvm.